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Januar 2009.
By Julia Ott
Gestern haben wir im Jugendkreis einen Film angeschaut. Ein Mann kam zum Glauben an Jesus, weil er ihn im Traum gesehen hat. Da dachte ich mir: Warum habe ich Jesus noch nicht im Traum gesehen, dass will ich auch. Weiter dachte ich dann darüber nach, warum ich Jesus im Traum sehen will?Erhoffe ich mir dadurch, dass mein Glaube noch größer wird?
Was ist Glaube und was macht ihn eigentlich aus und ist mein Glaube groß genug um auch in wirklich Krisen durchzuhalten? Mit diesen Fragen bin ich eingeschlafen und heue morgen wieder aufgewacht…
Heute im Unterricht hatten wir den Jakobusbrief und dort die Textstelle, wo es heisst, der Glaube ohne Werke ist tot. Der Glaube, mein Glaube soll sich in den Werken, vor allem denen der Nächstenliebe, manifestieren. War das die Antwort auf meine Fragen? Die Fragen nach dem Inhalt des Glaubens? Ich denke ein stückweit schon…
Mein Glaube soll sichtbar werden in meinen Werken. Werke sind nicht nötig, damit ich gerechtfertigt vor Gott werde, das wäre Werkgerechtigkeit. Aber Werke sind nötig um den Glauben als echt zu erweisen.
Das ist mir heute ganz neu aufgegangen, auch weil ich mir darüber aktuell Gedanken gemacht habe.Und eins ist echt witzig daran, gestern abend wollte ich noch, dass Jesus mir auch mal im Traum begegnet und ich ihn sehe und heute ist er mir begegnet. Ich konnte ihn zwar nicht von Angesicht zu Angesicht erkennen, aber ich konnte sein Wirken spüren. Er hat sich mir auf eine ganz andere Art und Weise gezeigt, durch sein Wort, die Bibel. Das zeigt mir, Jesus lebt, er ist erfahrbar und auch sein Wort ist lebendig und spricht auch heute noch zu uns Menschen.
Und das ist Glaube! Einfach genial, oder? Ich denke schon.
By Julia Ott
so, und jetzt auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir
Also, mir geht es eigentlich recht gut. In letzter Zeit habe ich nur sehr viel zu tun, es sind einige Aufgaben liegen geblieben, die ich jetzt wieder aufholen muss und dann laufen nebenher noch so Vorbereitungen für Brasilien. Ein Flug ist in Arbeit und wird bald von mir gebucht und in etwa 20 Minuten will ich mich auf dem Weg machen um meine Impfungen auf den neusten Stand zu bringen. Wie ihr hören könnt, habe ich viel zu tun
In Bezug auf Brasilien gab es auch eine Gebetserhörung, eine von vielen, aber die finde ich toll, weil Gott mir darin zeigt, dass er sich auch speziell um meine Ängste und Sorgen kümmert. Ich habe mir ja schon Sorgen gemacht, wie das wohl so ist in einem fremden Land ganz alleine und dann auch der Flug (bin ja noch nie geflogen). Aber Gott hat ein großes Herz und so hat er es geschenkt, dass ich nicht alleine fliege und auch nicht alleine in Brasilien bin. Einer aus der zweiten Klasse möchte sein Praktikum genau dort machen, wo ich auch hingehe – dank sei Gott!
So, aber nun was ganz anderes – etwas zum Schmunzeln für euch alle. Ich habe mir zu Hause mal ein paar Kinderfotos angeschaut und bei einigen musste ich doch sehr lachen und bei dem hier unten auch
Ach ja, ich habe doch schon tolle Geschwister
Ich bin rechts, die mit dem wunderschönen Hemd und den “Hamsterbacken”. Ja ich weiss, wahrscheinlich ist das nicht zu übersehen, dass ich das bin
Am Wochenende war ich mal wieder zu Hause und ich konnte mich erholen und mal wieder so richtig ausschlafen – wie ich das vermisse!
Natürlich war ich auch bei Fladde und Ira im Krankenhaus zu Besuch – es ist einfach toll zu sehen, dass es zwar langsam, aber doch voran geht. Und ich muss sagen, dass die beiden ein Vorbild sind, wie sie glauben und Gott vertrauen, dass er alles richtig machen wird. Danke für einen jeden, der auch weiterhin an die beiden im Gebet denkt.
Ja,und nun bin ich wieder in Brake und schon sowas von im Alltag drin, das geht echt schnell. Da der Tag hier in Brake so voll ist, geht er so schnell vorbei, das ist echt wahnsinn. Aber es sind gute Tage mit guten Inhalten.
So, dann wisst ihr jetzt wieder was meinen Alltag so bestimmt. Ich bin dankbar für jeden, der für mich betet.
By Julia Ott

Ja, so sieht es in Brake aus. Als wäre die Welt verzaubert. Hat viele schöne Seiten: man kann zum Beispiel eine Schneballschlacht machen
, das macht einfach Spass. Und es sieht einfach toll aus. – Ich liebe Schnee.
Aber es gibt auch negative Seiten an diesem tollen Wetter. Aufgrund der Rutschgefahr hat sich unsere Fahrt am Sonntag von Wolfsburg nach Brake mehr als verdoppelt. Aber dafür hatten wir eine ganz tolle Gemeinschaft im Auto
Ja, nun ist fast schon eine Woche rum, dass wir wieder in Brake sind. Ich muss sagen, der Einstieg fehlt mir nicht ganz so einfach, wie ich dachte. Dafür könnt ihr gerne mit beten, dass meine Motivation wieder kommt. Irgendwie bin ich mit den Gedanken gar nicht da. Die sind viel mehr noch zu Hause oder auch schon im Praktikum oder auch schon in der Zukunft. Ich weiss, dass ich dieses Semester viel zu tun haben werde und das ich mich ran halten muss, aber das ist so schwer, wenn die Motivation fehlt. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass Gott das Richtige machen wird und das er auch diese Phase von mir in seiner Hand hält.
Hier noch ein paar Gebetsanliegen:
- Das meine Motivation sich ändert und ich mir die Zeit für das Semester gut einteile um alles zu schaffen, nicht nur die Aufgaben, sondern auch die vielen Dinge außerhalb der Schule.
- Während des Semester sollte ich auch noch ein wenig portugiesisch lernen um mich auf das Praktikum in Brasilien vorzubereiten. Bete doch mit,dass ich die Zeit dafür finde und mir das Erlernen der Sprache nicht so schwer fällt.
Danke für dein MItbeten und dadurch für dein Mittragen.
P.S. Noch mehr tolle Fotos, die Edi Gitt, ein toller Mensch aus der ersten Klasse, gemacht hat, findet ihr in der Fotogalerie im Ordner “aktuelle Fotos”
By Julia Ott
Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr.
Gestern haben wir mit unseren lieben Freunden in das neue Jahr rein gefeiert. Es war ein schönes beisammen sein. Wir haben uns auch eine kurze Zeit genommen um unseren Gott zu loben und auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Es ist schon bewegend, was im letzten Jahr alles passiert ist in der ganzen Welt und auch in meinem Leben. Gott hat auf solch wunderbare Art und Weise gewirkt, dass ich jetzt immer noch nur staunen kann. Vor allem fasziniert mich an meinem Gott, dass er treu ist, auch wenn ich es mal nicht bin, er ist es immer. Seine Treue zeigte sich bei mir im letzten Jahr darin, dass er mit mir gegangen ist und mir sogar ein Stück gezeigt hat was für mich nach der Bibelschule dran ist.
Gott hat alle Wege vorbereitet und er weiß genau was kommen wird, darum können wir ihm vertrauen – ER BLEIBT TREU! Und darum können wir ohne Angst in das neue Jahr gehen!
Ich freue mich auf das neue Jahr mit meinem Gott. Vor allem freue ich mich auf die Zeit in Brasilien, im Mai geht es endlich los