Archiv

Du schaust momentan die Beiträge aus Julias Blog vom Mai 2009.

Mai

25

und nun kommt Woche zwei

By Julia Ott

2.Woche

Seit zwei Tagen bin ich nun schon in das Familienhaus umgezogen, genaugenommen seit Samstag.Das heißt, dass ich nun mit Brasilianern zusammen lebe, davor habe ich ja bei deutschen Missionare gewohnt. Und das heißt auch, dass ich nun mehr oder weniger gezwungen bin portugiesisch zu reden.
Aber es ist auch gut, denn man kommt viel besser in die Sprache rein und bekommt ein Gefühl dafür.
Zu dritt schlafen wir in dem Zimmer und haben auch einen Balkon, die Tür dazu ist total schön, so wie man sich das in solchen Ländern immer vorstellt, leider fehlen bei uns zwei Fenstergläser in der Tür. Kurzer Hand haben wir dann Pappe dran geklebt. Typisch eben :-) Und das Bettzeug wird morgens in den Schrank getan, denn ansonsten gilt
es als unordentlich und auch werden keine Bilder oder Fotos aufeghängt,außer sie sind in einem Rahmen, denn alles andere ist auch unordentlich. Seltsam, ist aber so. Und was man in öffentlichen Räumen liegen lässt gehört allen und wird dann von allen benutzt, darum alle Sachen immer wieder ins Zimmer bringen.
Am Freitag waren wir mit den Mädels, die anderen zwei deutschen FSJ’lern und ich in einem Museum der portugiesischen Sprache. War sehr interessant und einige Dinge konnte ich sogar verstehen :-) Und der Eintritt hat gerade mal 1,50 Euro gekostet :-)
Dann gibt es Freitags immer einen Mitarbeitergottesdienst in der Missionsstation, dort wird dann gesungen, gebetet und aus der Bibel gelesen. Interessant ist die Art und Weise wie gebetet wird, zum Beispiel beten die vor dem Essen immer so lange oder manchmal legen alle die Arme auf den Nachbar oder man
legt seine Hand auf denjenigen für den man betet, das fand ich irgendwie cool.
Ach ja und dann waren wir auch noch in einem Supermarkt, weil wir zum Abendessen Pizza gegessen haben. Und dann haben wir auch mal Obst probiert, also der GEschmakc ist ja ganz anders als in Deutschland, viel besser. Mango gab es mal zum Frühstück, Ananas und so noch ein paar andere, die ich hier zum ersten Mal
probiert habe. Auf der Farm, der Reha-Einrichtung wächst das Obst teilweise sogar auf den Bäumen und man kann sich das dann abpflücken und essen, freu mich schon drauf. Da komme ich dann in fünf Wochen hin. Dort ist man dann wirklich auf dem Land und fern ab von aller Zivilisation. Aber das heißt auch, dass es dort
Tierchen gibt, die nicht zu meinen Lieblingstieren gehören, Spinnen, Schlangen und Fröschen, die auch teilweise giftig sind. Naja, mal sehen, ob ich mich an die gewöhnen kann.
Ach ja, dass muss ich noch erzählen, denn ich hatte meine erste Begegnung mit einer Karkalake, keine Ahnung, wie das geschrieben wird. Wir saßen im Wohnzimmer auf dem Sofa und plötzlich kommt ein kleines Mädchen angelaufen und zeigt auf etwas auf dem Boden. Als wir runter guckten entdeckten wir dieses Ding. Eine ältere Frau
stand prompt auf und trat auf dieses Tierchen, das sah vielleicht ecklig aus. Später am Abend musste ich vor dem Einschlafen noch daran denken und habe einfach gebetet, dass nachts keine mehr auftaucht. Davor haben mich die Leute schon gewarnt, mir war aber nicht bewusst, dass ich schon so früh auf eine treffe. :-)
In dem Geschäft gibt es auch deutsche Schokolade, die aber übels teuer ist, so 50 Gramm oder so kosten an die 3 Euro, Kinderschokolade zum Beispiel. Aber leider haben die keinen Mars hier, denn den den ich mir aus Deutschland mit genommen habe, habe ich schon aufgegessen und manchmal wünsche ich mir so sehr einen.
Wir fahren immer mit dem Zug ins Zentrum wo die Mission ist und ich habe noch nie so volle Züge erlebt und wenn man denkt, es passt keiner mehr rein, dann geht trotzdem noch was. Das ist voll lustig, denn manchmal ist man so eingeklemmt, dass man sich nicht festhalten braucht, denn umkippen kann man eh nicht.
Obwohl hier Herbst ist, ist es wahrscheinlich trotzdem wärmer als im Sommer in Deutschland. Am Samstag staunte ich nicht schlecht als ich sah, dass die Temperatur auf die 40°C stieg, dies war in der Sonne. Abrt trotzdem hatten wir an die 35°. An manchen Tage, eigentlich an fast allen, lauf ich mit Flip Flops und T-Shirt rum. Aber immer
eine Regenjacke und ein Pulli im Rucksack, denn abends kann es durchaus kalt werden und Regen kann einen auch überraschen.
Am Samstag-Nachmittag war dann so ne Art “Jungesellen-Abschied” von einer Frau. Dort war dann auch die Begegnug mit der Karkalake :-) Das läuft so ab, dass jede Frau eine Einladung bekommt, wo drauf steht, was man als Geschenk mit bringen soll. Dieses Geschenk muss man dann so verpacken, dass die Frau, die heiratet, nicht erraten kann was drin ist.
Dann muss sie das auspacken und raten was drin ist und wer es ihr geschenkt hat. Rät sie falsch, dann muss sie was machen, entweder ein Lied singen oder wird angemalt oder so. Rät sie aber richtig, dann wird die Person, die es geschenkt hat, angemalt oder so. Soll normal total lustig sein, leider wollte es diese Frau jetzt net so haben.
Ach ja, was ich am Samstag noch gesehen habe, ist wie die hier parken. Also parken in zweiter Reihe ist nichts dagegen. Hier werden auf einem Parkplatz so viele Autos rein gefahren bis wirklich kein Platz mehr ist. Keine Ahnung was der macht, der als allererste kam,denn der ist nun zugeparkt und der kann nicht raus, ehe die anderen Autos davor nicht weg gefahren werden.
Keine ahnung wie die das dann da machen. War auf jeden Fall total lustig zu sehen.
Und dann war ja schon wieder Sonntag. Ganz ungewohnt für mich, man geht hier abends in den Gottesdienst und hat dann den ganzen Vormittag und Nachmittag frei. Zum Frühstück gibt es hier Brötchen mit Margarine, in der viel Salz drin ist, für meinen Geschmack. Und dazu gibt es dann übersüßten Kaffee, aber zum Glück gibt es einen Diabethiker und darum auch eine Kanne ungesüßten Kaffee.
Und zum Mittag gibt es dann wieder Reis und Bohnen :-) Und das sogar zweimal am Tag.
Aber dazwischen gibt es dann noch Kuchen..mmmh…der war echt lecker gestern.
Und abends sind wir dann in einen Gottesdienst gegangen. Ja, wie soll ich sagen,dass war eine neue und andere Erfahrung.
Zu erst einmal, wir sind mit dem Bus dahin gefahren. Fast hätten wir ihn verpasst, weil es irgendwie nicht klar war, welcher der unsere ist. Wir haben dann den richtigen genommen und das war fast wie Achterbahn fahren. Am Anfang dachte ich, dass ich lieber meine Tabletten gegen Übelkeit eingepackt hätte. Aber man hat sich dann doch daran gewöhnt. Hier geht es auch immer wieder steil
bergauf und genau da ist dann auch meist eine Haltestation. Ich fragte mich, wie der Bus da wohl dann wieder anfahren würde, aber irgendwie kriegen die es immer wieder hin und dann fahren die auch mit solch einer Geschwindigkeit. Also wenn du da mal stehen musst, weil kein Platz ist, dann musst du dich gut festhalten :-)
Und in diesen Bussen gibt es neben dem Busfahrer noch einen Mann, der nur dafür da ist damit man bei ihm die Fahrkarte bezahlen kann. Ach ja und was noch ganz witizg ist. Hier gibt es für Menschen ab 60 Jahren und auch für Schwangere und so besondere Sitze und auch Zugabteile. Von Montag bis Freitag von 16-19 Uuhr dürfen nur diese Menschen diese Abteile nutzen.
Auf jeden Fall waren wir dann im Gottesdienst. Ganz anders als in Deutschland und schon charismatisch, obwohl man mir sagte, dass dieser Gottesdienst noch ganz human war. Ein Lied kannte ich sogar,was wir dort gesungen haben :-) Hier in Brasilien da macht jeder Musik, ob er es gut kann oder nicht, auch singt jeder, obwohl das manchmal mehr ein Schreien ist und auch nicht immer ganz richtig
gesungen ist. Wenn es dann zum gemeinsamen Gebet kommt, dann fasst man sich dort an den Händen und alle beten gemeinsam und dabei werden sie immer lauter, habe ich das Gefühl. Ich fand es war eine gute Erfahrung und ich bin gespannt auf weitere Gottesdienste.
Leider kann ich euch nicht immer Bilder zeigen, weil ich in der MIssionsstation ins Internet gehe, aber vielleicht klappt es ja mal und dann zeig ich mal ein paar Bilder.
Die Natur ist einfach toll hier. Am Straßenrand wachsen Blumen, die wir zu Hause um Blumentopf haben und dann gibt es auch viele Palmen einfach so auf der Straße. LEtzens habe ich sogar, glaube ich, Bohnen am Straßenrand wachsen sehen. Es gibt vieles schönes und dann aber auch vieles, was nicht so gut ist. Denn man merkt an viele Stellen, dass die Armut groß ist. Wenn man dann die Obdachlosen unter der Brücke schlafen sieht oder den vielen Müll, dann merkt man schnell,
dass die schöne Natur nicht alles ist.
Und nun beginnt eine neue Woche für mich, meine zweite Woche. SO langsam kennt man die Abläufe und ungefähr wo was steht. Ich bin gespannt, wie es wird und was ich so alles erleben werde.

Mai

22

die erste Woche liegt fast hinter mir

By Julia Ott

…Bald ist es schon eine Woche, dass ich in Brasilien bin. Und mittlerweile habe ich auch die Zeitumstellung einigermaßen in den Griff bekommen. Wir haben jetzt 21 uhr, während es in Deutschland schon 2 uhr nachts ist. Witzig ist auch, dass sich mein Funkwecker nicht umgestellt hat, sondern immer noch auf deutsche Zeit eingestellt ist. Ich muss immer 5 Stunden zurück rechnen, um zu wissen, wann ich aufstehen muss. Ich weiss nämlich nicht, wie man den Wecker selber umstellt. Naja, ich habe das Gefühl, dass wird nicht das einzig seltsame sein, was ich erleben werde.
Hab ich schon vom Geld abheben erzählt? Weiss ich nicht mehr, aber auf jeden Fall ist das spannender als in Deutschland. Wenn man das Geld abgehoben hat, dann tut man es gleich in mehrere Hosentaschen, um es vielleicht sicher nach Hause zu bringen. Auch öffnet man sein Portemonaie nicht einfach so in der Öffentlichkeit. Ist einfach zu gefährlich.
Ach ja und Handy haben lohnt sich hier auch. Man lädt seine Karte mit 10 Reals pro Monat auf (im Moment sind das so um die 4 Euro) und hat dann am Tag einen Wert von 20 Reals, den man abtelefonieren kann. Wenn sich das mal nicht lohnt. Generell ist hier einiges günstiger als in Deutschland. Zum Beispiel kann man ein Kopfkissen schon für umgerechnet 3 Euro kaufen.
Ich habe auch schon typisch brasilianische Sachen gegessen, weiss nicht, wie man das schreibt, aber das heißt “Tapiaoka”. Das ist so Teig aus Reis oder sowas und da zwischen gibt es dann verschiedene Beilagen, das ist voll lecker.  Oder heute habe ich Zurckerrohr probiert, das war auch toll. Nur darf man davon nicht allzu viel essen.
Oh ja und dann haben wir nach der Arbeit einmal typisch brasilianischen Schokoladenkuchen (bollo de chocolateria) gegessen. Das war so gut, kann ich euch sagen. Mmmmh, wenn ich nur daran denke, könnte ich schon wieder ein Stück essen.

Aber eine Sache, die ist hier nicht gut. Und das ist der Kaffe. Ich liebe ja Kaffe, aber ich hoffe, dass gewöhne ich mir in dieser Zeit nicht ab. Der Kaffe ist hier so süüüüüß. Der Zucker wird schon von Anfang an in den Kaffe mit rein getan, das heißt, man kann den gar nicht mehr da raus nehmen.
Am Mittwoch habe ich in der MIssionsstation zu Mittag gegessen, ich war ganz alleine mit Brasilianern. Und es gab typischerweise Reis und Bohnen und dazu auch noch Hühnchen.
Und da dachten die, sie könnten mich rein legen und haben mir versucht zu erzählen, dass wir Taube gegessen haben und das man das in Brasilien nur macht. Die versuchen einen oft auf den Arm zu nehmen, und dann wollen sie immer, dass man schwere Worte auf portugiesisch sagt und finden das dann immer total lustig, wenn man es nicht ganz so gut ausspricht.

Am Donnerstag haben wir Kleider sortiert. Die MIssion bekommt da immer Spenden und die müssen dann sortiert werden für die unterschiedlichen Gruppen. Das hat fast den ganzen Nachmittag gedauert und danach gab es dann wieder Reis und Bohnen.

Es gefällt mir sehr gut hier. Das einzige, was mir Probleme macht ist die Sprache. Man fühlt sich irgendwie schon komisch, wenn man deneben steht und nichts versteht, außer einige Worte. Oder die denken man könne portugiesisch und reden mit einem, man selber lächelt nur, bis der andere dann versteht, dass man kein Wort verstanden hat. Aber trotzdem bemühen sich einige doch, versuchen dann auf englisch zu reden. Ist schon lustig, aber dann auch wieder nicht.
Es wäre so schön, wenn man die Sprache schon könnte. Jeden Tag bete ich, dass ich mehr und mehr verstehe. Danke, wenn du mit betest.

Weiter unten habe ich noch einige Fotos, falls es dich interessiert, wie es hier ausschaut. Es sind aber wirklich nur ein paar.

Mai

22

Hier kommen ein paar Fotos aus Brasilien

By Julia Ott

Hier sind so ein paar kleine Einblicke in mein Leben in Sao Paulo.

Flug nach Brasilien

auf dem ersten Bild sieht man den Blick aus dem Fenster von meinem Sitzplatz im Flugzeug. Ich hätte auch gerne ein Foto von den tollen Dingen über den Wolken gezeigt, aber leider habe ich keins hinbekommen,dass nur annähernd das zeigt, was ich sehen durfte.

Auf dem Flughafen in Sao Paulo haben wir dann auf unseren Abholdienst gewartet. Die Straßen sind dort so überfüllt, dass kann man mit keiner Stadt in Deutschlan vergleichen. Und die fahren da auch ganz anders. Der Roller hupt dann einmal und auf dem Weg in unsere neue Stadtfährt zwischen den Autos dich gedrängt einfach vorbei. Auch sollte man nicht einfach so über eine grüne Ampel oder einen Fußgängerüberweg gehen. Denn angehalten wird nicht und wenn was passier, dann ist der Fußgänger schuld.

Reich wohnt neben Arm

 

  

 

 

 

Auch die krassen Gegensätze sind schon im ersten Anblick zu sehen.

 

 

ein kleiner Teil von Sao Paulo Hier sieht man Sao Paulo, aber wirklich nur ein winzig kleiner Teil.

 Als wir mit dem Flugzeug rüber geflogen sind, dann schien es so als hätte die Stadt kein Ende und das von der Höhe.

 

Sao Paulo Es ist auch immer laut, man merkt einfach, dass man in einer Großstadt ist mit 22 Mio Menschen. Aber trotz der Größe und der Gefahr, die ja auch da ist, habe ich keine Angst, weil ich weiß, dass Gott viel größer ist als die Stadt und alle Menschen zusammen.

Sao Paulo bei Nacht Und das ist Sao Paulo bei Nacht. Wahnsinn. Ich liebe die Lichter. Aufgrund der Umweltverschmutzung verfärbt sich der Himmel abends manchmal rosa. Ich bin im richtigen Land :-)

Mai

19

die ersten Tage in Brasilien

By Julia Ott

Bom dia (Guten Tag)

Seit gestern bin ich schon nun in Brasilien. Und alleine in diesen beiden Tage gibt es schon genug zu berichten.
Es ist ja alles so neu und aufregend, bei der Fahrt vom Flughafen zu unserem vorübergehendem Wohnsitz habe ich nur
aus dem Fenster geguckt. Alles ist so neu und auch anders.

Zum Beispiel, dass habe ich heute erlebt, streckt man die Hand aus, wenn man will, das der Bus stehen bleibt und
einen mit nimmt. Oder, man sollte am Zebrastreifen nicht stehen bleiben, denn anhalten tut eh keiner. Ach ja, dass
sind so die Eigenarten einer anderen Kultur, aber total spannend.
Auch sind die Menschen hier viel gechillter als in Deutschland. Wenn man etwas nicht schafft, dann hat man
ja auch noch Plan B. Man lernt hier Gelassenheit.

Naja,auch der Flug war was total aufregendes. Es war ja mein ertser Flug und als es so los ging
und die Maschine startete hatte ich schon ein wenig Angst. UNd auch als während dem Flug das Zeichen zum
Anschnallen erschien und es ein wenig holperte rutschte mir das Herz fast in die Hose.
Aber ich habe es gut überlebt. IN Sao Paulo angekommen, haben wir dann eine Stunde gewartet und wurden dann
abgeholt. Man sagte uns, dass es für brasilianische Verhältnisse eine humane Wartezeeit gewesen wäre :-)

Gestern war dann der Tag sehr anstrengend, denn als ich total müde wurde und auf die Uhr schaute
war es gerade mal acht uhr, aber in Deutschland war es schon 1 Uhr nachts.
Heute geht es eigentlich wieder. Habe viel geschlafen.
Und generell beginnt der Tag hier später. Wir haben erst um 9.30 gefrühstückt. Das ist ein Pluspunkt für die Kultur.
Dafür ist aber der Tag dann auch am Abend länger. Gearbeitet wird für uns bis um 21.00 Uhr.
Aber das macht nichts, das mag ich viel lieber. Morgens schön entspannt und länger schlafen und dann
am Nachmittag und Abend arbeiten.

Für mich geht es die nächsten 5 Wochen in die Innenstadt von Sao Paulo, wo ich dann mit arbeiten werde.

Im Moemnt wohne ich noch bei den deutschen Missionarinen, aber am Freitag ziehe ich um und wohne dann
mit Brasilianern in einem Haus und kriege dann das brasilianische Leben life mit. ICh war da schon
einmal zum Mittag und es gab Reis und Bohnen :-) Aber die waren lecker..anders als in Deutschland, sogar vielleicht
besser.

Gleich geht es los und ich habe meinen ersten Tag in der MIssionsstation.

Danke für die Gebete. Wenn jemand konkret beten will, dann bete bitte, dass ich mich schnelle einlebe.
Wenn man die Sprache nicht soooo gut versteht und sich nicht mit jedem unterhalten kann, dann fällt das Einleben schon
schwer. Danke!

Até logo (bis bald)

Mai

17

…der letzte Tag in Deutschland…

By Julia Ott

…war Julis und Andis Hochzeit. Es war eine sehr schöne Hochzeit, aber ich lasse mal die Bilder für sich sprechen:

IMG_0008 IMG_0012 IMG_0014 IMG_0016 IMG_0018 IMG_0021 IMG_0025 IMG_0027 IMG_0046 IMG_0048 IMG_0050IMG_0052

Wahrscheinlich können die Bilder es gar nicht fassen, dass es ein toller Tag war. Und der perfekte letzte Tag in Deutschland für mich.

Heute geht es dann los, in knapp 3 Stunden geht es dann Richtung Flughafen. Und wenn ich mich das nächste Mal melde, dann bin ich schon in Brasilien. Also dann, bis dahin :-)

Mai

15

standesamtliche Hochzeit von Juli & Andi

By Julia Ott

Juli, du sahst einfach toll aus, heute. Eine wunderschöne Braut, ich freu mich auf morgen :-)

Ich wünsche euch beiden alles Gute und Gottes

hier ein paar Bilder

IMG_0028 IMG_0035 IMG_0036 IMG_0037 IMG_0038 IMG_0042 IMG_0045 IMG_0048 IMG_0054 IMG_0056 IMG_0057IMG_0058

Mai

13

O SENHOR, e somente o SENHOR, é o nosso Deus. (deuteronômio 6,4)

By Julia Ott

…das habe ich heute in der Stillen Zeit gelesen…Und das hat mich voll ermutigt und herausgefordert.

“Der Herr, und nur der Herr, ist unser Gott!”

Es sind nur noch fünf Tag bis mein Flieger nach Brasilien geht und ich muss sagen, ich krieg so allmählich weiche Knie. Das was vorher nur Freude war, wandelt sich in Anspannung und auch Zweifel kommen auf. Tausende von Fragen schießen mir durch den Kopf und vor allem die Frage: Werde ich es packen? Komme ich mit der Sprache klar, den Menschen, den Umständen, etc..

Wenn ich nicht wüsste, das Gott der Herr ist und das er diesen Weg für mich geplant hat, dann hätte ich wohl schon alles hin geschmissen. Aber dem ist nicht so. Auch wenn Angst sich in uns breit macht, ist Gott der Herr und auch der Herr der Angst.

“O SENHOR, e somente o SENHOR, é o nosso Deus.” (deuteronômio 6,4) -> Der Herr, und nur der Herr, ist unser Gott!!!

Mai

11

..von wegen entspannen…

By Julia Ott

Ich dachte, ich könnte entspannnen, aber wohl doch nicht…

Seit ich zu Hause bin, hat es auch mich erwischt und ich bin krank geworden…das wäre ja nur halb so schlimm, wenn es nicht die Heilung der Wunde von der Weisheitszahn-OP beeinflussen würde.

Wenn du daran denkst, dann darfst du echt gerne dafür beten. Denn am Sonntag fliege ich ja schon und bis dahin wäre es schön, wenn die Schmerzen und auch die Erkältung weg sein würden. Wäre nicht so ein toller Start in Brasilien, wenn ich dort so ankommen würde.

Ansonsten muss ich halt noch so einiges besorgen und darum ist auch nicht viel mit ausruhen und gegen die Erkältung angehen. Heute war ich einkaufen und morgen muss ich noch einmal los. Was mir sonst so riesen Spass macht, ist im Moment nur eine Last, wegen der Schmerzen.

Naja, auch das hat Gott in der Hand. Er allein weiss, warum das jetzt so kommen musste  und wozu das dient.

Aber noch was erfreuliches: Ich habe einen Koffer in der Farbe rosa gefunden und wahrscheinlich ist er ab morgen der Meine :-) und eine Regenjacke habe ich auch in rosa…ach ja, dass sind dann die erfreulichen Dinge des Alltags

Mai

9

endlich entspannen…

By Julia Ott

ich bin nun zu hause, seit einer stunde und sitze nun endlich auf meinem großen bett und kann die füße hoch legen…

das semester, die examen, die konferenz, der tag der offenen tür…all das liegt hinter mir…endlich geschafft…es war anstrengend, aber umso glücklicher ist man dann, wenn man wirklich frei hat…

morgen noch schön ausruhen, ein letztes mal einen deutschen gottestdienst besuchen..denn am nächsten sonntag geht es schon los nach brasilien und das muss noch vorbereitet werden. die kommende woche steht unter dem motto: packen, einkaufen, sprache lernen…kurz: “die-woche-vor-brasilien”….

ich freu mich, wenn ich endlich dort bin. bin schon sehr gespannt, aber mit der anspannung wächst auch die aufregung und nervosität….aber: mit meinem gott kann ich das schaffen…

und genauso alle meine lieben klassenkameraden. ich wünsche euch allen ein ganz tolles praktikum und viele gute erfahrungen…hab euch alle gern und vermisse euch jetzt schon..bis in 4 monaten dann, wenn es heißt abschlussexamen schreiben…