Gedanken, die ich mir mache
Gestern haben wir im Jugendkreis einen Film angeschaut. Ein Mann kam zum Glauben an Jesus, weil er ihn im Traum gesehen hat. Da dachte ich mir: Warum habe ich Jesus noch nicht im Traum gesehen, dass will ich auch. Weiter dachte ich dann darüber nach, warum ich Jesus im Traum sehen will?Erhoffe ich mir dadurch, dass mein Glaube noch größer wird?
Was ist Glaube und was macht ihn eigentlich aus und ist mein Glaube groß genug um auch in wirklich Krisen durchzuhalten? Mit diesen Fragen bin ich eingeschlafen und heue morgen wieder aufgewacht…
Heute im Unterricht hatten wir den Jakobusbrief und dort die Textstelle, wo es heisst, der Glaube ohne Werke ist tot. Der Glaube, mein Glaube soll sich in den Werken, vor allem denen der Nächstenliebe, manifestieren. War das die Antwort auf meine Fragen? Die Fragen nach dem Inhalt des Glaubens? Ich denke ein stückweit schon…
Mein Glaube soll sichtbar werden in meinen Werken. Werke sind nicht nötig, damit ich gerechtfertigt vor Gott werde, das wäre Werkgerechtigkeit. Aber Werke sind nötig um den Glauben als echt zu erweisen.
Das ist mir heute ganz neu aufgegangen, auch weil ich mir darüber aktuell Gedanken gemacht habe.Und eins ist echt witzig daran, gestern abend wollte ich noch, dass Jesus mir auch mal im Traum begegnet und ich ihn sehe und heute ist er mir begegnet. Ich konnte ihn zwar nicht von Angesicht zu Angesicht erkennen, aber ich konnte sein Wirken spüren. Er hat sich mir auf eine ganz andere Art und Weise gezeigt, durch sein Wort, die Bibel. Das zeigt mir, Jesus lebt, er ist erfahrbar und auch sein Wort ist lebendig und spricht auch heute noch zu uns Menschen.
Und das ist Glaube! Einfach genial, oder? Ich denke schon.
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